Am 13. März beehrt uns wieder die Wiener Indie Rock Band Das Schottische Prinzip!
Mit ihrem neuen Album „Golden Voyager Record Vol.III“ im Gepäck freuen sie sich nach ihren Auftritten bei der Eröffnungsfeier des renovierten Bertholdsaals und dem Abschlusskonzert des 4 Days 4 Noise Camps wieder auf das liebgewonnene Innere Ennstal!
Support an diesem Abend kommt ebenfalls aus Wien mit der Band: Dima & die Babies
Das Schottische Prinzip:

Das Schottische Prinzip bewegt sich zwischen Indie/Pop, Widerstand und den Beobachtungen eines Alltags, der immer stärker von kapitalistischen Logiken geprägt ist. Die Band, bestehend aus Julia Reißner, Jana Mitrovic, Viktoria Mezovsky und Jennifer Gitschner, schöpft aus dem Wiener Underground und entwickelt daraus eine eigene Sprache der Friktion. Ihre Musik erzählt vom Versuch, Nähe, Ehrlichkeit und Selbstbehauptung in einer Welt zu bewahren, die kaum Raum für Unvollkommenheit lässt. Ihr Sound ist körperlich, fragil und aufgeladen, irgendwo zwischen Blond und den Libertines.
Pressetext:
Wiener Underground meets interstellaren Pop
Das Schottische Prinzip kehrt mit Golden Voyager Record Vol. III zurück und wirft einen Blick ins All, um etwas über die Gegenwart zu sagen. Die Wiener Indie Pop Band schreibt ein Album, das lauter, wütender und poetischer ist als sein Vorgänger und das sich weigert, die Welt so zu beschreiben, wie sie gerne wäre. Stattdessen geht es um Liebe, Verrat, Dopaminsucht, Social Media Müdigkeit, Freundschaften, die überstehen, und jene Momente, in denen man plötzlich merkt, dass man eigentlich schon längst zu viel fühlt.
Als Drohbrief und als Schmusesong
1977 flog die „Golden Record Voyage“ Vol. I und II mit Raumsonden ins All – bestückt mit Walgesang, Mozart und einer Grußbotschaft vom damaligen UN-Generalsekretär Kurt Waldheim, bekanntermaßen NS-Offizier im Zweiten Weltkrieg. Für Das Schottische Prinzip war klar: Diese Stimme darf nicht das letzte Wort im interstellaren Raum behalten. Golden Voyager Record Vol. III versteht sich als künstlerische Korrektur, ein Update der Botschaft an mögliche außerirdische Zuhörer*innen.
„Eine Platte, die nicht nur potenziell extraterrestrisches Leben vor unserer Erde warnt, sondern auch daran erinnert, was uns jenseits von Likes, Klicks und Zahlen wirklich ausmacht – und die eine Alternative bietet zum verlorenen Sinn und zum ‚Hinter uns die Sintflut‘“, sagt Sängerin und Songwriterin der Band Julia Reißner.
Inhaltlich geht es um Liebe und Verrat, um radikale Ehrlichkeit, um Projektion und selbstermächtigende Illusionen und um Freundschaften, die stärker und zerbrechlicher sein können als Liebesbeziehungen. Dargeboten in einem spacigen Potpourri aus Stadionhymnen, der NDW und Lana Del Rey, hebt das Album die fragilen, intensiven und bittersüßen Seiten des Menschseins hervor
Dima & die Babies

Der Wiener Sprachkünstler und verquere Chansonnier Dima Braune, ehemals bekannt als der begnadete Songwriter und Texter der Wiener Legenden Band Grant, die im Zuge der sogenannten „Zweiten Austropop-Welle“ mit Songs wie „Verwunschen“ und „Tschick“ die Bühnen und Radiostationen Österreichs eroberten, geht nun seinen eigenen Weg, legt sein erstes Soloalbum vor und baut damit seinen Ruf als außergewöhnlicher Songwriter und charmanter Nonkonformist weiter aus.
Bei seiner begleitenden Band, die Babies, findet man auch bekannte Gesichter anderer Szenengrößen wie Das Schottische Prinzip oder NEPS.
